Die Sonne als zeitgemäßer und wirtschaftlicher Energieträger steht auch in unseren Breiten ausreichend zur Verfügung,
deshalb findet man auf immer mehr Dächern Solarsysteme.
Das System der Photovoltaik wandelt mit Hilfe von Solarmodulen die Sonnenenergie in elektrischen Strom um. Im Gegensatz dazu wird bei der Solarthermie mit Hilfe von Sonnenkollektoren die Sonnenenergie in Wärme umgewandelt, welche dem installierten Heizsystem im Gebäude zugeführt wird. Diese Wärme wird genutzt, um ihr Bad und Küche mit warmen Trinkwasser zu versorgen oder die Raumheizung zusätzlich zu unterstützen. Wer Sonnenkollektoren auf das Dach seines Hauses setzt, spart über Jharzehnte hinweg Brennstoff.
Solarwärmeanlagen übernehmen die Trinkwassererwärmung in den Sommermonaten komplett – nur im Winter und in Übergangszeiten heizt die Heizung nach. Über das Jahr gesehen liefert eine thermische Solaranlage etwa 60 bis 70 Prozent des Energiebedarfs für die Erwärmung des Trinkwassers.
Größer dimensionierte Anlagen können aber auch einen Teil des Heizwärmebedarfs der Räume abdecken.
Hier liegt das Einsparpotenzial, je nach Dämmstandard des Gebäudes, bei bis zu 30 Prozent des gesamten Heizenergiebedarfs. Besonders in der Übergangszeit im Frühjahr und Herbst kann eine solche Anlage einen deutlichen Beitrag zur Einsparung der Heizkosten leisten. |